Trampage.de: Informationen über Frankfurts öffentlichen Nahverkehr

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In eigener Sache

Die Trampage startete 1996 und war damit eine der ersten Webseiten über den Frankfurter Nahverkehr. Zu dieser Zeit hatten weder der damals erst ein Jahr alte RMV noch die Verkehrsgesellschaft Frankfurt eine Internetpräsenz. Die beliebteste Suchmaschine hieß damals noch Yahoo und nicht Google. Bis zum Jahr 2000 lagen die Daten der Trampage auf einem Server der Uni Frankfurt. Danach wechselten sie auf den Server eines kommerziellen Anbieter.

Fast 25 Jahre sind eine lange Zeit für eine ehrenamtlich betriebene Webseite. In den letzten Jahren kam nur sehr sporadisch Neues dazu. Als Berufstätigen fehlt die einfach die Zeit und ich bekomme nicht mehr so viel mit. Die Trampage erhebt daher keinen Anspruch mehr aktuelle Informationsquelle zu sein. Mittlerweile gibt es für aktuelle Informationen genügend andere Webseiten, offizielle Webseiten wie von VGF und RMV als auch Fanseiten. Es wäre aber schade die ganzen Informationen als Chronik des Nahverkehrs-Geschehens zur Jahrtausendwende im Nirvana verschwinden zu lassen. Daher bezahle ich weiter Jahr für Jahr die Gebühren des Providers - in der Hoffnung, dass die Trampage Interessierten weiterhin als Quelle dienen kann. Die Trampage bleibt so quasi ein am Leben erhaltenes Dokument der Nahverkehrs- aber auch der Internetgeschichte, wozu auch der Verzicht auf ein Redesign der Webseite beiträgt.

Wiesbaden entscheidet über Straßenbahn

Am Sonntag 1.November 2020 entscheiden die Wiesbadener Bürger ob in Wiesbaden eine Straßenbahn gebaut werden soll. Alle Städte, die eine Straßenbahn haben, wollen auf diese nicht verzichten. In Frankfurt ist die Straßenbahn eine wichtige Ergänzung des U- und S-Bahnnetzes. Mit einer Kapazität, die höher als beim Bus und niedriger als bei einer U-Bahn ist, ist die Straßenbahn das ideale Verkehrsmittel für Strecken auf denen Busse an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen - eine U-Bahn aber überdimensioniert wäre. Ein Blick auf die heutige Situation Wiesbadens wirft die zwanzigminütige Dokumentation "Stadt der vollen Busse". An Beispielen werden Alternativen, wie Doppelgelenkbusse, autonome Busse oder die Straßenbahn vorgestellt. Der Film entstand als No-Budget-Film aus persönlichem Engagement heraus.