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Sommerliche Straßenbahnimpressionen gesucht

Noch bis zum 22. September 2019 können Bilder zum Fotowettbewerb "Straßenbahn im Sommer" des Vereins "Bürger Pro Citybahn" eingereicht werden. Der Verein setzt sich für die Wiedereinführung der Straßenbahn in Wiesbaden ein, deren erste Strecke von Mainz nach Wiesbaden und weiter nach Bad Schwalbach führen soll. Eine Auswahl der eingesandten Fotos wird auf der Facebook-Seite des Vereins vorgestellt. Die Besucher der Facebook-Seite küren dann ihre Lieblingsbilder. Zu gewinnen gibt es die neuste Ausgabe des Straßenbahnatlas Deutschland aus dem Schwandl-Verlag sowie Publikationen der Mainzer Straßenbahnfreunde, u.a. über die Mainzelbahn. Mehr Infos und die Teilnahmebedingungen sind auf der Webseite des Vereins "Bürger Pro Citybahn" zu finden.

Bußgelder für Falschparker anheben

Regelwidrig abgestellte Autos behindern Menschen. Sei es durch Einschränkung der Gehwegbreite, zugeparkte abgesenkte Bordsteine, nicht nutzbare Radwege oder auch Bushaltestellen, die nicht richtig anfahrbar sind. Auch für Müllwagen oder die Feuerwehr sind Falschparker oft ein Hindernis. Trotzdem sind die Bußgelder, die wegen Falschparkens verhängt werden, in Deutschland im europäischen Vergleich sehr niedrig. Mit Parken auf dem Gehweg risikiert man in Deutschland lediglich 20 Euro, weniger als die Tages-Parkgebühr in manchen Parkhaus. In den Niederlanden sind es dagegen 90 Euro, in Schweden sogar 114 Euro. Damit lagen Deutschland 75% unter dem Durchschnitt der EU-Länder. Damit Bußgelder wegen Falschparkens eine abschreckende Wirkung haben, ist eine Erhöhung dringend geboten. Dies fordern die Unterzeichner einer Petition, die mittlerweile auch von den Verkehrsbetrieben in Halle unterstützt wird. Die Petition kann auf Change.org noch unterstützt werden.

Warum Wiesbaden eine Straßenbahn braucht

Wiesbaden gehört zu den größten Städten in Deutschland ohne städtischen Schienenverkehr. Der gesamte innerstädtische Nahverkehr wird mit rund 250 Bussen, davon rund 100 Gelenkbusse, abgewickelt. Doch die Einwohnerzahl Wiesbaden wächst weiter. Es wird mit einem Überschreiten der 300.000-Marke gerechnet. Wiesbaden braucht daher dringend eine leistungsfähige Ergänzung des Busverkehrs. Es liegt daher nah, das Mainzer Straßenbahnnetz nach Wiesbaden zu erweitern. Mit dem Projekt "Citybahn" ist die erste Strecke von Mainz über Wiesbaden bis in den Taunus nach Bad Schwalbach in Planung. Als Durchmesserlinie durch Biebrich und die Wiesbadener innenstadt kann die Citybahn viele Bus- und Autofahrten ersetzen. Während in Frankreich und in anderen Ländern viele Städte - die die Straßenbahn in den 1950er Jahren abgeschafft hatten - neue Straßenbahnsysteme aufgebaut haben, stoßen solche Projekte in Deutschland immer wieder auf Widerstand. Mit falschen Behauptungen machen Gegner der Citybahn in Wiesbaden Stimmung gegen das Projekt. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) setzt sich für den Bau der Citybahn ein. Auf seiner Webseite vcd-wiesbaden.de hat der Argumente für die Citybahn gesammelt und nimmt Stellung zu den Argumenten der Kritiker. Als Beispiel für die Bauarbeiten für eine Straßenbahnstrecke wird dort die Straßenbahnstrecke über die Stresemannallee mit einer Bilderstrecke gezeigt. Auch hier gab es vor dem Bau Proteste gegen die Strecke - heute freut man sich über die Verbindung. Auch die Bürgerinitiative Bürger Pro Citybahn listet auf ihrer Webseite viele Argumente für das Straßenbahnprojekt Citybahn auf. 

Film über die schienenfreie Innenstadt 1986 bis 1990

Mit der Eröffnung der neuen U-Bahnstrecke U6/U7 zwischen Praunheim/Hausen und dem Zoo im Jahr 1986 sollten alle Straßenstrecken in der Frankfurter Innenstadt stillgelegt werden. Zwei Schüler dokumentierten damals mit der Super-8-Kamera den Straßenbahnbetrieb am Opernplatz, der Schillerstraße und am Rathenauplatz. Drei Jahre später entstand daraus der Film "Schienenfrei? - Schiene frei!". Nachdem er auf einigen Jugendfilmfestivals gezeigt wurde und auf VHS-Kassette in der Stadtbücherei ausgeliehen werden konnte, wurde er im Jahr 2011 anläßlich der Eröffnung der Straßenbahnstrecke nach Preungesheim Ost öffentlich im naxos.Kino gezeigt.

Schienenfrei? - Schiene frei! - Die Straßenbahn in der Frankfurter Innenstadt from SK-Media on Vimeo.

Frankfurter Schnellbahnen als T-Shirtmotiv

Seit dem 2. November sind die S-Bahnen des Typs ET 420 in Frankfurt Geschichte. Auch die Zeit für die U-Bahnwagen des Typs U2, die derzeit noch auf der Linie U4 eingesetzte werden läuft bald ab. Beide Fahrzeugarten wurden in den 60er Jahren entwickelt und in mehreren Serien über mehrere Jahrzehnte gebaut. Sie haben das Bild des Frankfurter Schnellbahnverkehrs geprägt und sind Idenfikationsobjekt für viele Frankfurter Nahverkehrsfreude. Ein T-Shirtmotiv mit beiden Fahrzeugen in Ihrer Ursprungslackierung erinnert jetzt an den Beginn des Schnellbahnzeitalters. Es läßt sich auf verschiedene Textilien aufbringen - zur richtigen Darstellung des orangenen Fensterbandes der S-Bahn benötigt es aber eine orangefarbenen Untergrund. Wer natürlich lieber eine S-Bahn in Münchner Blau haben will, wie sie auch vereinzelt im Rhein-Main-Gebiet eingesetzt wurden, kann auch ein blaues T-Shirt wählen. Erhältlich ist das Motiv bei Spreadshirt.

Zeugen aus Beton erinnern an die Alwegbahn in Turin

Vor fast 60 Jahren gehört die Alweg-Einschienenbahn zu den Verkehrsmitteln, denen eine große Zukunft vorausgesagt wurde. Zur Ausstellung "Italia 61" in Turin konnten die Besucher auf einer 1,2 Kilometer langen Strecke mit der Alweg-Bahn fahren. Nach der Ausstellung geriet die Bahn in Turin aber in Vergessenheit. Noch heute erinnert ein Teil der Fahrstrecke und erhalten gebliebene Teile der Stationen an dieses Projekt. Jochen Ickert hat Trampage einige Fotos von den Relikten der Einschienenbahn in Turin zur Verfügung gestellt.