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Linie U5 fährt wieder durch - aber Glauburgstraße gesperrt

Seit dem 9. Oktober 2016 fährt die Linie U5 wieder durchgängig vom Hauptbahnhof nach Preungesheim. Von den zwei umgebauten Stationen Musterschule und Glauburgstraße ist allerdings erst die Station Musterschule wieder in Betrieb. Die Station Glauburgstraße ist noch im Bau und wird kommentarlos durchfahren. Wer nicht die Aushänge auf den Stationen gesehen hat, wird sich also wundern. Auf den DFI-Anzeigern wird nämlich nur auf die neue Ausstiegssituation für Mobilitätsbehinderte hingewiesen, die in den richtigen Wagen einsteigen müssen um nachher ohne Stufe wieder aussteigen zu können, da nur ein Teil der Bahnsteiglänge die benötigte Höhe besitzt. Wann die neue Station Glauburgstraße fertiggestellt wird steht noch nicht fest. Mit der Betriebsaufnahme wurde auch der Wagenpark von Ptb-Wagen auf U5-Wagen umgestellt, womit der Einsatz von Ptb-Wagen in Frankfurt wohl beendet ist.
15.10.2016

Frankfurter Schnellbahnen als T-Shirtmotiv

Seit dem 2. November sind die S-Bahnen des Typs ET 420 in Frankfurt Geschichte. Auch die Zeit für die U-Bahnwagen des Typs U2, die derzeit noch auf der Linie U4 eingesetzte werden läuft bald ab. Beide Fahrzeugarten wurden in den 60er Jahren entwickelt und in mehreren Serien über mehrere Jahrzehnte gebaut. Sie haben das Bild des Frankfurter Schnellbahnverkehrs geprägt und sind Idenfikationsobjekt für viele Frankfurter Nahverkehrsfreude. Ein T-Shirtmotiv mit beiden Fahrzeugen in Ihrer Ursprungslackierung erinnert jetzt an den Beginn des Schnellbahnzeitalters. Es läßt sich auf verschiedene Textilien aufbringen - zur richtigen Darstellung des orangenen Fensterbandes der S-Bahn benötigt es aber eine orangefarbenen Untergrund. Wer natürlich lieber eine S-Bahn in Münchner Blau haben will, wie sie auch vereinzelt im Rhein-Main-Gebiet eingesetzt wurden, kann auch ein blaues T-Shirt wählen. Erhältlich ist das Motiv bei Spreadshirt.

Zitiert: Zustand der unterirdischen S-Bahnstationen 

Ein Bahnsprecher wies auf Anfrage dieser Zeitung die Vorwürfe zurück und verwies auf andauernde Arbeiten zur Optimierung des Brandschutzes in den genannten Bahnhöfen. Dort, wo die Decken "aufgerissen" seien, würden neue Decken eingezogen. Der Fortgang dieser Arbeiten sei "planmäßig".
Frankfurter Neue Presse vom 15.12.2011 in einem Artikel über die Kritik des Verkehrsclub Deutschland (VCD) am Zustand der unterirdischen S-Bahnstationen in der Frankfurter Innenstadt, die sich seit 5 Jahren mit ganz oder teilweise entfernter Deckenverkleidung zeigen. 

„Wenn wir in Gesprächen mit Bahnvertretern auf dieses Thema kommen , dann sind die immer schnell weg“, sagte Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne)[...]
Ein Bahnsprecher [...]: Neue Decken einzuziehen, sei eine sehr komplexe Arbeit. Das dauere, weil nur in den etwa vier Stunden der Betriebsruhe gearbeitet werden könne.
Frankfurter Rundschau vom 26.04.2012 "S-Bahnstationen im miserablen Zustand"

Komisch: Während neue Decken bei der Deutschen Bahn offenbar "eine sehr komplexe Arbeit" sind, für die man Jahre braucht, ließ die VGF die Decken der direkt gegenüber der S-Bahnsteige liegende U-Bahnsteige innerhalb weniger Wochen sanieren.
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Durchblicken statt Werbung auf Fensterflächen 

Der Blick aus dem Fenster beim Bus- und Bahnfahren dient der Ablenkung, Entspannung aber auch der Orientierung. Als Fahrgast kann man die durchfahrende Umgebung entdecken, ohne sich auf den Verkehr konzentrieren zu müssen. Dieser Blick aus dem Fenster wird aber immer öfter durch Werbebeklebungen, die die Fensterflächen einbeziehen, eingeschränkt. Die dafür verwendete schwarze Lochrasterfolie schränkt die Sicht nach außen ein. Besonders Objekte in der Nähe, wie Haltestellenbeschriftungen, können nicht gut wahrgenommen werden. 

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