Trampage.de: Informationen über Frankfurts öffentlichen Nahverkehr

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Frankfurt testet Irizar Elektrobus

Vom 15.-18.April 2019 war ein 18m-Gelenkbus mit Elektroantrieb zu Gast in Frankfurt. Eingesetzt wurde er auf der Linie 75 zwischen Bockenheimer Warte und Unicampus Westend sowie im Frühverkehr der Linie 30 zwischen Bad Vilbel und Sachsenhausen. Mit einem Design, dass sich außen an die Gestaltung der Straßenbahnen im französischen Tour anlehnt, fällt der Iriziar "ie tram" auf. Innen sind transparente Sitze und eine im Mehrzweckbereich heruntergezogene Verglasung ein Hingucker. Für den Fahrgast bietet der Bus allerdings keine besonderen Vorteile, unterscheidet sich das Platzangebot und das Geschaukel doch nicht von einem normalen Gelenkbus. Auch die transparenten Sitze sind wohl eher etwas für warme Gegenden, erweisen sie sich doch als sehr kühl.
16.April 2019

Warum Wiesbaden eine Straßenbahn braucht

Wiesbaden gehört zu den größten Städten in Deutschland ohne städtischen Schienenverkehr. Der gesamte innerstädtische Nahverkehr wird mit rund 250 Bussen, davon rund 100 Gelenkbusse, abgewickelt. Doch die Einwohnerzahl Wiesbaden wächst weiter. Es wird mit einem Überschreiten der 300.000-Marke gerechnet. Wiesbaden braucht daher dringend eine leistungsfähige Ergänzung des Busverkehrs. Es liegt daher nah, das Mainzer Straßenbahnnetz nach Wiesbaden zu erweitern. Mit dem Projekt "Citybahn" ist die erste Strecke von Mainz über Wiesbaden bis in den Taunus nach Bad Schwalbach in Planung. Als Durchmesserlinie durch Biebrich und die Wiesbadener innenstadt kann die Citybahn viele Bus- und Autofahrten ersetzen. Während in Frankreich und in anderen Ländern viele Städte - die die Straßenbahn in den 1950er Jahren abgeschafft hatten - neue Straßenbahnsysteme aufgebaut haben, stoßen solche Projekte in Deutschland immer wieder auf Widerstand. Mit falschen Behauptungen machen Gegner der Citybahn in Wiesbaden Stimmung gegen das Projekt. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) setzt sich für den Bau der Citybahn ein. Auf seiner Webseite vcd-wiesbaden.de hat der Argumente für die Citybahn gesammelt und nimmt Stellung zu den Argumenten der Kritiker. Als Beispiel für die Bauarbeiten für eine Straßenbahnstrecke wird dort die Straßenbahnstrecke über die Stresemannallee mit einer Bilderstrecke gezeigt. Auch hier gab es vor dem Bau Proteste gegen die Strecke - heute freut man sich über die Verbindung. Auch die Bürgerinitiative Bürger Pro Citybahn listet auf ihrer Webseite viele Argumente für das Straßenbahnprojekt Citybahn auf. 

Film über die schienenfreie Innenstadt 1986 bis 1990

Mit der Eröffnung der neuen U-Bahnstrecke U6/U7 zwischen Praunheim/Hausen und dem Zoo im Jahr 1986 sollten alle Straßenstrecken in der Frankfurter Innenstadt stillgelegt werden. Zwei Schüler dokumentierten damals mit der Super-8-Kamera den Straßenbahnbetrieb am Opernplatz, der Schillerstraße und am Rathenauplatz. Drei Jahre später entstand daraus der Film "Schienenfrei? - Schiene frei!". Nachdem er auf einigen Jugendfilmfestivals gezeigt wurde und auf VHS-Kassette in der Stadtbücherei ausgeliehen werden konnte, wurde er im Jahr 2011 anläßlich der Eröffnung der Straßenbahnstrecke nach Preungesheim Ost öffentlich im naxos.Kino gezeigt.

Schienenfrei? - Schiene frei! - Die Straßenbahn in der Frankfurter Innenstadt from SK-Media on Vimeo.

Frankfurter Schnellbahnen als T-Shirtmotiv

Seit dem 2. November sind die S-Bahnen des Typs ET 420 in Frankfurt Geschichte. Auch die Zeit für die U-Bahnwagen des Typs U2, die derzeit noch auf der Linie U4 eingesetzte werden läuft bald ab. Beide Fahrzeugarten wurden in den 60er Jahren entwickelt und in mehreren Serien über mehrere Jahrzehnte gebaut. Sie haben das Bild des Frankfurter Schnellbahnverkehrs geprägt und sind Idenfikationsobjekt für viele Frankfurter Nahverkehrsfreude. Ein T-Shirtmotiv mit beiden Fahrzeugen in Ihrer Ursprungslackierung erinnert jetzt an den Beginn des Schnellbahnzeitalters. Es läßt sich auf verschiedene Textilien aufbringen - zur richtigen Darstellung des orangenen Fensterbandes der S-Bahn benötigt es aber eine orangefarbenen Untergrund. Wer natürlich lieber eine S-Bahn in Münchner Blau haben will, wie sie auch vereinzelt im Rhein-Main-Gebiet eingesetzt wurden, kann auch ein blaues T-Shirt wählen. Erhältlich ist das Motiv bei Spreadshirt.

Durchblicken statt Werbung auf Fensterflächen 

Der Blick aus dem Fenster beim Bus- und Bahnfahren dient der Ablenkung, Entspannung aber auch der Orientierung. Als Fahrgast kann man die durchfahrende Umgebung entdecken, ohne sich auf den Verkehr konzentrieren zu müssen. Dieser Blick aus dem Fenster wird aber immer öfter durch Werbebeklebungen, die die Fensterflächen einbeziehen, eingeschränkt. Die dafür verwendete schwarze Lochrasterfolie schränkt die Sicht nach außen ein. Besonders Objekte in der Nähe, wie Haltestellenbeschriftungen, können nicht gut wahrgenommen werden. 

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