Trampage.de: Informationen über Frankfurts öffentlichen Nahverkehr

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Film über die schienenfreie Innenstadt 1986 bis 1990

Mit der Eröffnung der neuen U-Bahnstrecke U6/U7 zwischen Praunheim/Hausen und dem Zoo im Jahr 1986 sollten alle Straßenstrecken in der Frankfurter Innenstadt stillgelegt werden. Zwei Schüler dokumentierten damals mit der Super-8-Kamera den Straßenbahnbetrieb am Opernplatz, der Schillerstraße und am Rathenauplatz. Drei Jahre später entstand daraus der Film "Schienenfrei? - Schiene frei!". Nachdem er auf einigen Jugendfilmfestivals gezeigt wurde und auf VHS-Kassette in der Stadtbücherei ausgeliehen werden konnte, wurde er im Jahr 2011 anläßlich der Eröffnung der Straßenbahnstrecke nach Preungesheim Ost öffentlich im naxos.Kino gezeigt.

Schienenfrei? - Schiene frei! - Die Straßenbahn in der Frankfurter Innenstadt from SK-Media on Vimeo.

Neue Verkleinerungen Frankfurter Standardbusse von Rietze und Brekina

Die Mercedes Standardbusse der ersten und zweiten Generation prägten mehrere Jahrzehnte das Gesicht des Frankfurter Busverkehrs. Nach der Schließung des Büssing-Werks begannen die Stadtwerke Frankfurt mit der Beschaffung von Mercedes-Benz Standardbussen des Typs O 305, zunächst mit der VÖV-Front und ab 1979 als Solo- und Gelenkbusse mit der Front der Überlandbusse (StÜlb-Front). 1985 folgten dann die ersten Busse der 2.Standardbus-Generation (VÖV II), von denen bis 1989 100 Stück gekauft wurden. Im Dezember 2016 erschien bei Rietze ein Modell des Mercedes O 305 mit StÜlb-Front als Wagen 434 der Stadtwerke Frankfurt. Das Modell gibt das Vorbild detailliert wieder. Selbst Nummernschilder und Fenstergummis sind durch den Druck wiedergegeben. Lediglich die orangefarbene Umrandung des seitlichen Zielfilmkastens war wohl drucktechnisch nicht wiederzugeben. Für die Neuheitenauslieferung März/April 2017 hat Rietze auch den Mercedes O 405 in den Farben der Stadtwerke Frankfurt aber bereits mit VGF-Logo angekündigt. Ebenfalls für April ist ein Modell des MB O 305 Gelenkbusses in Frankfurter Lackierung angekündigt.

 

Auch Brekina bringt 2017 von seinem Modell des Mercedes O 305 mit VÖV-Front wieder eine Frankfurter Variante heraus, die diesmal eine Werbung für Grundig Farbfernseher trägt.

Frankfurter Schnellbahnen als T-Shirtmotiv

Seit dem 2. November sind die S-Bahnen des Typs ET 420 in Frankfurt Geschichte. Auch die Zeit für die U-Bahnwagen des Typs U2, die derzeit noch auf der Linie U4 eingesetzte werden läuft bald ab. Beide Fahrzeugarten wurden in den 60er Jahren entwickelt und in mehreren Serien über mehrere Jahrzehnte gebaut. Sie haben das Bild des Frankfurter Schnellbahnverkehrs geprägt und sind Idenfikationsobjekt für viele Frankfurter Nahverkehrsfreude. Ein T-Shirtmotiv mit beiden Fahrzeugen in Ihrer Ursprungslackierung erinnert jetzt an den Beginn des Schnellbahnzeitalters. Es läßt sich auf verschiedene Textilien aufbringen - zur richtigen Darstellung des orangenen Fensterbandes der S-Bahn benötigt es aber eine orangefarbenen Untergrund. Wer natürlich lieber eine S-Bahn in Münchner Blau haben will, wie sie auch vereinzelt im Rhein-Main-Gebiet eingesetzt wurden, kann auch ein blaues T-Shirt wählen. Erhältlich ist das Motiv bei Spreadshirt.

Zitiert: Zustand der unterirdischen S-Bahnstationen 

Ein Bahnsprecher wies auf Anfrage dieser Zeitung die Vorwürfe zurück und verwies auf andauernde Arbeiten zur Optimierung des Brandschutzes in den genannten Bahnhöfen. Dort, wo die Decken "aufgerissen" seien, würden neue Decken eingezogen. Der Fortgang dieser Arbeiten sei "planmäßig".
Frankfurter Neue Presse vom 15.12.2011 in einem Artikel über die Kritik des Verkehrsclub Deutschland (VCD) am Zustand der unterirdischen S-Bahnstationen in der Frankfurter Innenstadt, die sich seit 5 Jahren mit ganz oder teilweise entfernter Deckenverkleidung zeigen. 

„Wenn wir in Gesprächen mit Bahnvertretern auf dieses Thema kommen , dann sind die immer schnell weg“, sagte Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne)[...]
Ein Bahnsprecher [...]: Neue Decken einzuziehen, sei eine sehr komplexe Arbeit. Das dauere, weil nur in den etwa vier Stunden der Betriebsruhe gearbeitet werden könne.
Frankfurter Rundschau vom 26.04.2012 "S-Bahnstationen im miserablen Zustand"

Komisch: Während neue Decken bei der Deutschen Bahn offenbar "eine sehr komplexe Arbeit" sind, für die man Jahre braucht, ließ die VGF die Decken der direkt gegenüber der S-Bahnsteige liegende U-Bahnsteige innerhalb weniger Wochen sanieren.
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Durchblicken statt Werbung auf Fensterflächen 

Der Blick aus dem Fenster beim Bus- und Bahnfahren dient der Ablenkung, Entspannung aber auch der Orientierung. Als Fahrgast kann man die durchfahrende Umgebung entdecken, ohne sich auf den Verkehr konzentrieren zu müssen. Dieser Blick aus dem Fenster wird aber immer öfter durch Werbebeklebungen, die die Fensterflächen einbeziehen, eingeschränkt. Die dafür verwendete schwarze Lochrasterfolie schränkt die Sicht nach außen ein. Besonders Objekte in der Nähe, wie Haltestellenbeschriftungen, können nicht gut wahrgenommen werden. 

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